Anfang tournet@tournet.lv
20.11.2018
 Reiseziele
 Gebiete/Orte
 Sehenswürdigkeiten
 Reiserouten
 Projektförderung

Bilder | Bibliographie | Strassenkarte

Aizpute (Hasenpoth)

          Am Tebra-Ufer, 50 km nordöstlich von Liepāja, liegt die alte Stadt Aizpute. Sie entwickelte sich ab dem 13. Jh., als eine kurische Burg an der Kreuzung der Transitwege nach Preußen in der Nähe der Tebra errichtet wurde. Bis Ende des 14. Jh. wurde zudem Burganlagen ein Dom hinzugefügt. Als Sitz des Domkapitels ist Aizpute erstmals 1378 in einer Privilegienschrift erwähnt. Darin wurden ihre Stadtrechte verliehen. Dreihundert Jahre darauf hatte sich bereits ein ansehnliches Handelszentrum an der Tebra-Mündung entwickelt. 1795 wurde die Stadt zum Verwaltungszentrum des Kreises erhoben. Gegen die Hafenstadt Liepāja konnte sich Aizpute jedoch nicht durchsetzen. Der wirtschaftliche Niedergang war die Folge.
          Die Besichtigungstour beginnt an der Ordensburg. Einst beherbergte die Burg die Grenzbastion zwischen dem Orden und den Bischofsländern. Das 43 x 39 m große Kastell verdient aufgrund der meisterhaft ausgeführten Gravierungen an der Vorderfront die Aufmerksamkeit kunstinteressierter Reisender. Sie stammen aus dem 16. und 17. Jh.
          Aizputes Kirche erhielt ihr heutiges Aussehen erst in den letzten Jahrhunderten. An der Südfassade des massiven Baus, am Turm und dem anliegenden Trave sind die Spuren der eingebauten Residenzkirche deutlich sichtbar. Im Gotteshaus b
efindet sich der sehenswerte Grabstein von Bischof Heinrich Basedow (l 523) sowie das Altarbild »Das heilige Abendmahl« (1692).

 Nützliche Tips
 Reiseberichte
 Partner


nach oben

Sicherheitsinformation | Urheberrecht | Anzeigen | Möglichkeiten der Zusammenarbeit
© SIA Pilsoņu Forums © Dizains: Agris Dzilna
Jūs esat apmeklētājs